Eachine FPV-Brille

Die neue Brille ist günstig, aber nicht billig 🙂

Die Bildqualität ist ziemlich gut, Farben stimmen und die native Auflösung ist sehr gut. Man kann Helligkeit und Kontrast einstellen. Es gibt ein grünes OSD mit Kanalinfo und Batterieanzeige – sehr schick. Es lässt sich auch ausblenden – noch besser.

Der Faceplate-Schaum ist ziemlich dick – die Augen könnten näher an der Optik dran sein. Ich habe mal die FatShark Schäume geordert, die sollen auch passen.

Der Blickwinkel (genannt sind 28°) ist leider recht gering, aber definitiv ok. Das Bild ist fast nicht verzerrt und bis in die Ecken scharf. Die Optik kann man verstellen (ein Hauptgrund warum ich die Brille gekauft habe, abseits davon, dass sie ein echtes Schnäppchen war). Leider habe ich um die 7 Dioptrien und einen kräftigen Astigmatismus, daher habe ich eine alte zerbrochene Brille geschlachtet und mir zwei Custom-Diopter ausgesägt und dann mit Schaumstoff fixiert – 400 Euro Diopter in einer 80 Euro FPV-Brille 🙂

Der Empfänger hat ein Antennen-Diversity, aber beim Flug durch die Wohnung schlug er sich wacker – keine Ausfälle und kaum Störungen. Ich habe natürlich echte SPW-Antennen montiert. Man kann extern auch Video einspeisen (für die Stativ-Nutzer).

Man kann einen externen DVR-Rekorder nachrüsten – werde ich auch kaufen (für nur 12 Euro!) Damit kann die Brille schon ziemlich alles was ich brauch, wiegt unter 200g und passt überall mit rein. Perfekt für Urlaub und Spontanaktionen!

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings:

Das Bild wird sporadisch für 1/10 Sekunde schwarz – also komplett (auch das OSD verschwindet). Beide Augen gleichzeitig. Spricht dafür, dass es ein Systemproblem ist. Entweder Wackler auf der Stromversorgung der Panels oder im FPGA zur Ansteuerung. Auch andere berichten davon. Ist jetzt für den normalen Racer nicht so tragisch aber lästig (solange das Bild wiederkommt).

Outdoor muss sie sich erst beweisen.

Vorläufiges Fazit: Kaufen 🙂

Pinout GPS und Copter

FC Omnibus F3 hat alle Pins für ein GPS+MAG beisammen:

  • SLC
  • SDA
  • GND
  • 5V
  • TX2
  • RX2

Das Beitian BN880

  • SDA
  • GND
  • TX
  • RX
  • VCC
  • SCL

Und ein no-name M8N

  • GND
  • SDA
  • SCL
  • TX
  • RX
  • VCC

Mit Inav 1.7 ergeben sich so ruck-zuck autonome kleine Copter 🙂

Das Mag muss für das BN880 auf set align_mag = CW270FLIP konfiguriert werden, wenn der Anschluss nach links zeigt.

Umbau Bonsai #2

Das sollte hoffentlich robuster sein als die erste Lösung. Die AIO-Cam ist jetzt aufgetrennt. Der Sender mit Antenne steckt unter einer Acrylkugelhälfte. Die Kamera hat Schutzwände aus einem Assorter-Fachteiler. Die Klebeverbindungen sind Sekundenkleber und Heißkleber.

Der Motorträger hat zu wenig Sturz und der Seitenzug geht in die falsche Richtung (daher habe ich den Prop gewechselt und etwas Plastik untergelegt, damit der Motor nach unten zeigt). Die Ruder habe ich unten flächig mit einer Rasierklinge abgehobelt – hoffentlich behebt das das seltsame Loopingverhalten mit anschließendem Trudeln…

Bash’n’Smash-Maschine

Der zweite Bonsai muss ja auch mal zu was kommen – DYS BE1806, 3s 800, 6×4,5″, FVT LittleBee 20A, macht grob Schub. Dazu noch eine AIO-Minicam im Eigenbau-Gehäuse. Hübsch muss es nicht sein, nur Crashs überleben 🙂

158g ohne Akku.

X4R mit Spannungstelemetrie ist quasi das i-Tüpfelchen. Dazu noch die Option JST und XT30-Akkus zu verwenden.

Der kommt am Wochenende auf Racing-Tour mit.

Graupner Alpha 110 Umbau und Reparatur

Ein Motor war etwas schwächlich – könnte an den Tischbeinen liegen, die ich alle gerammt hatte… der wurde ersetzt, jetzt stimmt die Power wieder (kein Wegkippen bei Vollgas mehr). Das Wegdrehen liegt evtl an einem leicht verdrehten Arm, das blieb.

Dafür habe ich ein FPV-Setup integriert. Einen VTX03 und die alte 90°-Cam. Die werde ich wohl durch was Besseres noch ersetzen, wenn BG die 1000TVL wieder auf Lager hat.

Gewicht 44g ohne Akku. Der mitgelieferte Akku ist irgendwie auch schon durch… 100mAh bis er Akkuspannung warnt. 350 sollten es sein.

Lisam raus – Realacc X210 Pro rein – UPDATE

  

  

  

Das ist Lisam2 – auf einem Realacc X210 4mm-Frame, mit SPRacing F3 (Betaflight 3.1.3), Realacc HUBOSD eco, EMAX RS2205-2300, Racerstar 35A ESC (DShot), 3-Blatt DAL T5045C, FrSky X4R-SB, Runcam Eagle, Eachine Nano-FPV-Sender.

Dank X4R und F3 mit voller Telemetrie.

Nach bewährter Art innendrin wasserfest gemacht und mit Beeper, OSD, Stromsensor und Klarsichthaube aus einer Smoothieflasche bestückt 🙂

Das Topdeck des Frames hat mir nicht zugesagt. Die integrierte Kamerahalterung passt auch nicht zur Eagle, Skyplus, XAT600 oder Owl Plus. Also die mitgelieferte Kamerahalterung verwenden und Gewicht sparen! Der Stapel aus PDB und FC ist mit Nylonschrauben und Gummidämpfern fixiert. Der Nano-FPV-Sender ist mit dickem Spiegeltape direkt an der Eagle befestigt. Sozusagen AIO Deluxe!

Dieses Design lässt sich bequem an zwei Abenden bauen. LEDs könnten noch dran.

Die PIDs grob voreingestellt, wartet er auf seine ersten Outdoorflüge.

Gewicht ohne Akku: Nur 294g!

Ich hab ihm heute seine 2×4 RGB-LEDs verpasst (wie beim LightRace) und ein Baro (weil’s geht – einfach an I2C anlöten!)

NodeMCU

Dank Heise weiß auch ich nun, dass die ESP8266 jetzt in Arduino integriert sind.

Und so läuft jetzt endlich die Temperaturüberwachung mit DS18B20.

Sehr schön. Und zwischen den Messungen legt er sich brav in Tiefschlaf mit 0,2mA. Da hält der Lipo eine Weile.

Schaltplan ist bocksimpel – NodeMCU 5V-Pin und GND an Akku (1s) und Pin D4 an den Signalpin (Mitte) des DS18B20, dazu noch einen Pullup 4,7k an 3,3V. VDD und GND des DS18B20 noch an 3,3V und GND. Fertig. Der parasitic mode hat bei mir nicht geklappt, dazu hätte ich noch einen FET gebraucht, der während der Messung den Pullup überbrückt. Da ist die normale Versorgung des Sensors einfacher zu haben.

Meinen Code teile ich auch:

#include <ESP8266WiFi.h>
#include <OneWire.h>
#include <DallasTemperature.h>
#define D0 16
#define D1 5
#define D2 4
#define D3 0
#define D4 2
#define D5 14
#define D6 12
#define D7 13
#define D8 15
#define D9 3
#define D10 1

#define myPeriodic   60 //in sec
#define ONE_WIRE_BUS D4

OneWire oneWire(ONE_WIRE_BUS);

DallasTemperature DS18B20(&oneWire);

float prevTemp = 0;
const char* server = "api.thingspeak.com";
String apiKey ="<<insert API key here>>";
const char* MY_SSID = "my54";
const char* MY_PWD = "<<WLAN password>>";

void setup() {
 Serial.begin(115200);
 delay(1000);
 connectWifi();
}

void loop() {
 float temp;
 
 DS18B20.requestTemperatures();
 temp = DS18B20.getTempCByIndex(0);
 
 Serial.print("t=");
 Serial.println(temp);

 if (temp<84.0)
  sendTemperatureTS(temp);
 
 WiFi.mode(WIFI_OFF);
 WiFi.forceSleepBegin();
 delay(1);
 Serial.println("power down");
 ESP.deepSleep(myPeriodic*1000000);
}

void connectWifi()
{
 Serial.print("Connecting to "+*MY_SSID);
 WiFi.begin(MY_SSID, MY_PWD);
 while (WiFi.status() != WL_CONNECTED) {
  delay(1000);
  Serial.print(".");
 }
 Serial.println("Connected");
}//end connect

void sendTemperatureTS(float temp)
{
 WiFiClient client;
 if (client.connect(server, 80)) {
  Serial.println("Transmitting data");
  String postStr = apiKey;
  postStr += "&field1=";
  postStr += String(temp);
  postStr += "\r\n\r\n";
  client.print("POST /update HTTP/1.1\n");
  client.print("Host: api.thingspeak.com\n");
  client.print("Connection: close\n");
  client.print("X-THINGSPEAKAPIKEY: " + apiKey + "\n");
  client.print("Content-Type: application/x-www-form-urlencoded\n");
  client.print("Content-Length: ");
  client.print(postStr.length());
  client.print("\n\n");
  client.print(postStr);
  delay(1000);
 }//end if
 client.stop();
}//end send

Super-Charge my QX90

Merry Christmas to myself 🙂

49g pure Nano-Power!!

Der Umbau auf 2s Brushless mit DYS BE1104-7000kv und 6A BLHeli_s 1-2s Reglern ist soeben Probe geflogen. Der geht nach oben wie die „großen“ Brüder!

Akku nano-tech 2s 300 35C (17g) – aber auch andere Micro-Heli-Akkus 300-500mAh sollten den kleinen antreiben können.

Die Teile kosten halt leider so viel wie die für die großen. Aber der kleine macht Spaß, das relativiert das.

Neue Erkenntnisse

Mein kleiner LightRace mit den AMAX 2204-Motoren mag keine Triblades. Die sind zu stromhungrig. Der Messstand entlarvt: Sämtliche Triblades ziehen an 4s über 20A aus den armen 2204-Motoren, die dabei so heiß werden, dass man sie nicht längere Zeit anfassen kann. Und das geht auf den Akku und der Wirkungsgrad ist auch dahin!

Die effizientesten sind nämlich:

Die windigen Gemfan-Props!

Die schaffen genauso viel Schub, aber an knapp 17A. Und der Motor wird nur warm.

Die HQ 5×4.5 machen den zweiten Platz, die sind auch recht gut (aber auch teurer).

Alles andere (FC, noname, DAL Triblade) ist schlechter an diesen Motoren. Die HQ 5×3 sind da außen vor, die liefern nur 660g bei 13,4A. Für ein effizientes Setup vielleicht interessant. Aber da nehm ich dann lieber 6×3-Carbon-Props und einen großen 3s-Akku. Da fliegt der Racer auch easy 15 Minuten.

HQ 5×4.5:

hq5x45_amax

Gemfan 5×4:

gemfan5x4_amax

 

Der EMAX RS2205-2600 dagegen hat kein Problem mit Strom und Wirkungsgrad. Der zieht einfach brutal durch und wird nur gut warm dabei. Egal ob Dual- oder Triblades an 4s. So erzeugt er 1,16kg Schub an 32A mit den DAL T5045C Tri. Und fegt dabei alles weg, was an den Wänden hängt 🙂 – da kann mir dann der Lipo bloß noch leid tun! Und ich halte den Messstand gut fest, der fliegt sonst auch!